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WeBus

WeBus hilft Ihnen bei der Umstellung ihres Bussystems vom Dieselbetrieb auf den elektrischen Betrieb. Sie können den Einfluss verschiedener Fahrzeugparameter erproben, die Elektrifizierung von Endhaltestellen testen, entscheidende Parameter ihres Fahrzeugdepots bestimmen und vieles mehr. WeBus stellt ihnen hierzu eine Weboberfläche zur Verfügung, die ihr spezifisches System in einer Simulation berechnet. Hierzu wird ein Modell erstellt welches, die beiden Open-Source-Tools SimBA und eFLIPs miteinander kombiniert. In den folgenden Abschnitten finden sie Erklärungen zu den einzelnen Schritten, die nötig sind, um eine Simulation durchzuführen, Informationen zu technischen Hintergründen, so wie Erläuterungen zu den Ergebnissen der Simulation.

  • Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? WeBus.
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  • Umlaufplan

    Für die Simulation von Ihrem Bussystem benötigt WeBus Eingangsdaten. Diese können in folgenden Formaten hochgeladen werden:

  • VDV 452
  • SimBA .csv
  • VDV 452

    Die VDV Schrift 452 beschreibt eine Schnittstelle zum Austausch von verschiedenen Informationen, wie z.B. zu Sollfahrplänen, Liniennetz, Anschlussdefinitionen und Elektromobilität. Eine Vielzahl an Tools erlaubt den direkten Export Ihres Umlaufplans zu VDV 452. Eine unvollständige Liste finden sie hier. Der Dateityp für diese Schnittstelle ist .X10 Folgende Dateien müssen in dem Export enthalten sein.

  • MENGE_BASIS_VERSIONEN
  • BASIS_VER_GUELTIGKEIT
  • FIRMENKALENDER
  • MENGE_TAGESART
  • MENGE_ONR_TYP
  • MENGE_ORT_TYP
  • REC_HP
  • REC_OM
  • REC_ORT
  • FAHRZEUG
  • ZUL_VERKEHRSBETRIEB
  • MENGE_BEREICH
  • MENGE_FZG_TYP
  • REC_ANR
  • REC_ZNR
  • REC_SEL
  • REC_SEL_ZP
  • MENGE_FGR
  • ORT_HZTF
  • SEL_FZT_FELD
  • REC_UEB
  • UEB_FZT
  • MENGE_FAHRTART
  • LID_VERLAUF
  • REC_LID
  • REC_FRT
  • REC_FRT_HZT
  • REC_UMLAUF
  • Die Dateien müssen als .zip Datei hochgeladen werden und werden automatisch von WeBus verarbeitet. Es werden Dateigrößen bis 62 MB erlaubt.

    SimBA Format

    WeBus erlaubt das .csv Dateiformat nach SimBA Spezifikation. Dies ist ein spezifisches Format für SimBA. Die Formatspezifikation finden Sie hier. Für WeBus kann ein weiter reduziertes Format genutzt werden. WeBus erwartet eine .csv Datei mit Komma / ',' als Trennzeichen. Folgende Spaltennamen MÜSSEN enthalten sein.

  • departure_name
  • departure_time
  • arrival_name
  • arrival_time
  • distance
  • vehicle_type
  • rotation_id
  • line
  • departure_name

    Der Name der Abfahrts-Station. Jeder einzigartige Name wird als Haltestelle abgebildet. Haltestellen mit gleichem Namen werden als identische Haltestelle betrachtet. Elektrifizierungen von Haltestellen sind für alle Haltestellen mit gleichem Namen identisch. Bei der Erstellung von Haltestellen für das Simulationsmodell wird nicht zwischen Abfahrts- und Zielstationen unterschieden.

    departure_time

    Der Zeitpunkt der Abfahrt im ISO Format. Beispiel für den 30.6.2025 um 18:30 nach MESZ - Sommerzeit: 2025-06-30T18:30:00+02:00

    arrival_name

    Der Name der Ziel-Station. Jeder einzigartige Name wird als Haltestelle abgebildet. Haltestellen mit gleichem Namen werden als identische Haltestelle betrachtet. Elektrifizierungen von Haltestellen sind für alle Haltestellen mit gleichem Namen identisch. Bei der Erstellung von Haltestellen für das Simulationsmodell wird nicht zwischen Abfahrts- und Ziel-Stationen unterschieden.

    arrival_time

    Der Zeitpunkt der Ankunft im ISO Format. Beispiel für den 30.6.2025 um 18:30 nach MESZ - Sommerzeit: 2025-06-30T18:30:00+02:00

    distance

    Die Distanz zwischen Abfahrts- und Ziel-Station die der Bus zurücklegen muss in Metern.

    vehicle_type

    Der Name des Fahrzeugtyps der diese Fahrt übernimmt. Es kann ein beliebiger Name gewählt werden. Fahrzeugtypen mit gleichem Namen werden im Modell als identisch betrachtet. Beispiel: Doppeldecker Die Fahrt wird durch den Fahrzeugtyp "Doppeldecker" bedient. Sollte es eine andere Fahrt geben die einen anderen Fahrzeugtyp erfordert, z.B. "Gelenkbus", so benötigt es hier zwangsweise ein weiteres Fahrzeug innerhalb der Simulation. Fahrten bzw. Umläufe mit gleichem Fahrzeugtyp können vom gleichen Fahrzeug bedient werden, wenn die operativen und energetischen Zustände es erlauben. Dies kann dann gegeben sein, wenn die Umläufe nicht gleichzeitig stattfinden, und die Zeit zwischen den Umläufen ausreicht, um das Fahrzeug zu laden.
    Fahrten eines Umlaufes MÜSSEN durch den gleichen Fahrzeugtyp bedient werden.

    rotation_id

    Die ID des Umlaufs. Fahrten mit der gleichen ID gehören zu einem Umlauf und werden durch ein Fahrzeug bedient.
    Ein Umlauf muss in einem Depot beginnen und enden. Start und End-Depot müssen identisch sein.

    line

    Die Linie zu der die Fahrt gehört. Dies ist eine optionale Angabe, die bei der Darstellung von Eingaben und Ergebnissen durch Filterung unterstützen kann.

    Beispiel

    Ein minimaler Umlaufplan mit einem Bustyp, der einen einzigen Umlauf einer Linie beschreibt. Der Umlauf besteht aus einer Einsetz-, Aussetz- und einer Passagierfahrt vom "Hauptbahnhof" bis zum "Rathaus".

    departure_name departure_time arrival_name arrival_time vehicle_type rotation_id line
    Depot Hauptstraße 2025-06-30T18:30:00+02:00 Hauptbahnhof 2025-06-30T18:38:00+02:00 12m_Bus UMLAUF_001 M250
    Hauptbahnhof 2025-06-30T18:38:30+02:00 Rathaus 2025-06-30T18:42:00+02:00 12m_Bus UMLAUF_001 M250
    Rathaus 2025-06-30T18:42:30+02:00 Depot Hauptstraße 2025-06-30T18:49:00+02:00 12m_Bus UMLAUF_001 M250

    Konsistenz

    Für die erfolgreiche Simulation benötigt WeBus konsistente Daten. Ist dies nicht gegeben, kann das Hochladen der Datei fehlschlagen oder es kann zum Absturz der Simulation führen. Folgende Punkte müssen im Umlaufplan beachtet werden.

  • Ein Umlauf kann nicht durch mehrere Fahrzeugtypen bedient werden.
  • Ein Umlauf muss in einem Depot starten und Enden.
  • Das Depot, in dem ein Umlauf startet und endet, muss identisch sein.
  • Fahrten eines Umlaufes müssen nacheinander stattfinden. Fahrtzeiten dürfen sich nicht überschneiden.
  • Fahrten müssen von der Station abfahren bei der sie kürzlich angekommen sind.
  • Fahrzeuge

    WeBus erkennt Fahrzeugtypen automatische aus dem Umlaufplan. Diesen Fahrzeugtypen müssen technische Eigenschaften zugeordnet werden, sodass die Simulation ausgeführt werden kann. Hierzu können sie jedem Fahrzeugtyp ihres Umlaufplans ein Fahrzeugtyp aus der Fahrzeugbibliothek von WeBus zuordnen. Die Fahrzeugtypen besitzen verschiedene Eigenschaften wie Ladekurven, Batteriekapazitäten, Gewichte, geometrische Abmessungen und Verbrauchstabellen. Ausgewählte Parameter können Sie überschreiben. WeBus optimiert ihren Umlaufplan bezogen auf die Anzahl benötigter Fahrzeuge, indem die Fahrzeugdisposition Umläufe mit dem gleichen Fahrzeug bedient, wenn operative und energetische Randbedingungen es zulassen.

    Fahrzeugeeigenschaften

    Attribut Einheit Beschreibung Empfehlung Erforderlich
    name [-] Name des Fahrzeugtyps Keine Empfehlung Erforderlich
    name_short [-] Kurzname des Fahrzeugtyps Keine Empfehlung optional
    opportunity_charging_capable [bool] Kann das Fahrzeug Zwischenladen? True Erforderlich
    battery_capacity [kWh] Welche Batteriekapazität steht der Fahrt im Normalbetrieb zur Verfügung? Werte zwischen 50 und 800 Erforderlich
    battery_capacity_reserve [kWh] Welche Reserve-Batteriekapazität steht für Ausnahme Situationen zur Verfügung? Werte zwischen 0 und 300 Erforderlich
    charging_efficiency [-] Welche durchschnittliche Gesamtladeeffizienz hat der Fahrzeugtyp? Werte zwischen 0.8 und 0.99 Erforderlich
    minimum_charging_power [kW] Unter welcher Ladeleistung ist die Ladung des Fahrzeugs nicht mehr möglich? Werte zwischen 0.8 und 0.99 Erforderlich
    charging_curve [-,kW] Liste aus Wertepaaren bestehend aus SoC [0 bis 1] und Ladeleistungen [kW]. Werte unterhalb und oberhalb des minimalen bzw. maximalen SoCs werden als konstant betrachtet. Werte innerhalb werden linear interpoliert. Abnehmende Leistung im oberen SoC-Bereich. Ladekurven, die nicht monoton fallend sind, werden nicht unterstützt. Erforderlich
    v2g_curve [-,kW] Liste aus Wertepaaren bestehend aus SoC [0 bis 1] und Entladeleistungen [kW] vom Fahrzeug ins Netz. Werte unterhalb und oberhalb des minimalen bzw. maximalen SoCs werden als konstant betrachtet. Werte innerhalb werden linear interpoliert. Abnehmende Leistung im oberen SoC-Bereich. Optional
    consumption [kWh/km] Durchschnittlicher elektrischer Verbrauch pro km Werte im Bereich von 0,3 bis 4 Erforderlich wenn keine ausführliche Verbrauchstabelle vorhanden ist (siehe Verbrauch)
    max_consumption [kWh/km] Maximaler elektrischer Verbrauch pro km für den Auslegungsfall von Infrastruktur Werte im Bereich von 0.3 bis 8 Erforderlich wenn keine ausführliche Verbrauchstabelle vorhanden ist (siehe Verbrauch
    length [m] Länge des Fahrzeugtyps, welche für die Depotauslegung genutzt wird. Werte im Bereich von 5 bis 19 Optional
    width [m] Breite des Fahrzeugtyps, welche für die Depotauslegung genutzt wird. Werte im Bereich von 2 bis 3 Optional
    height [m] Höhe des Fahrzeugtyps Werte im Bereich von 3 bis 4 Optional
    empty_mass [kg] Leermasse des Fahrzeugtyps Werte im Bereich von 2 000 bis 20 000 Optional
    allowed_mass [kg] Zulässiges Geschamtgewicht Werte im Bereich von 2 500 bis 40 000 Optional
    vehicle_classes [int] Verweise auf Fahrzeugklassen der Datenbank, welche weitere Informationen über das Fahrzeug speichern. Dies ist erforderlich, wenn eine ausführliche Verbrauchstabelle genutzt werden soll (siehe Verbrauch) Keine Empfehlung Optional
    battery_type [int] Verweise auf BatteryType Objekte der Datenbank, welche weitere Informationen über die Fahrzeugbatterie speichern. Dies ermöglicht eine LCA Analyse. Keine Empfehlung Optional

    Temperaturen

    Die Einstellungen in Temperaturen unterstüzt Sie bei der Auswahl geeigneter Verbräuche wenn Sie diese manuell auswählen möchten. Wenn aus dem hochgeladenen Umlaufplan geographische Informationen ausgelesen werden konnte, wird eine Wetterstation des DWD in der Nähe der Systemmitte gesucht und die Temperaturdaten des Jahres 2024 werden analysiert. Für die gewählten Temperaturen wird ein Verbrauchswert aus Basis des gewählten Fahrzeugtyps und der mittleren Geschwindigkeit der Fahrten abgeschätzt. Dieser Wert kann Ihnen als Indikator dienen, welchen Verbrauch die Simulation nutzen wird. Dieser Wert ist ein Schätzwert und kann sich in der nachfolgenden Simulation verändern. Wahlweise kann der Verbrauch des Fahrzeugs durch einen konstanten Wert überschrieben werden. Auf Fahrzeugtypen mit einem konstanten Verbrauch hat die Wahl der Temperaturen keinen Einfluss. ' %}

    Endhaltestellen

    WeBus erlaubt Ihnen die Untersuchung ihres Bussystems mit verschiedenen Elektrifizierungszuständen. In der Simulation werden Fahrzeuge mit Zwischenladefähigkeit an elektrifizierten Haltestellen geladen, wenn freie Ladesäulen verfügbar sind. Die Ladeleistung ist abhängig von der definierten Ladeleistung pro Ladesäule und der Ladekurve des Fahrzeugs, wobei der jeweils niedrigere Wert ausschlaggebend ist. Hierzu kann jeder Haltestelle eine Anzahl an Ladesäulen und eine Ladeleistung pro Ladesäule zugewiesen werden. Die Ladesäulen werden "greedy" besetzt. Ein eintreffendes Fahrzeug nutzt also stets die Möglichkeit zu laden. Bei diesen Zwischenladungen wird kein komplexer Mechanismus genutzt, um Fahrzeugen das Laden zu untersagen, oder die Ladung vorzeitig abzubrechen. Dies erscheint für den realen Betrieb als unpraktikabel. In der Benutzeroberfläche werden vorerst nur Haltestellen mit mindestens 2 Minuten Standzeit angezeigt. Stationen bei denen kein einziger Bus, mindestens einmal für mindestens 2 Minuten steht werden ausgeblendet. Dies erlaubt die gezielt Elektrifizierung von Stationen die tatsächlich eine relevante Menge an Ladeleistung ins Fahrzeug einbringen können.

    Elektrifizierung

    Haltestellen können manuell ausgewählt werden und im Berechnungsmodell spezifisch elektrifiziert werden. Ihnen kann eine spezifische Ladeleistung pro Ladepunkt und eine Anzahl an Ladepunkten zugeordnet werden. Bei fehlender Eingabe einer Anzahl an Ladepunkten wird die Anzahl als unbegrenzt angenommen.

    Nicht-Elektrifzierung

    Die Haltestelle wird als nicht elektrifiziert angenommen. Während der Simulation werde Fahrzeuge an diesen Haltestellen nicht laden. Dies ist der Standardwert für alle Haltestellen.

    Automatisch

    Diese Einstellung prüft, ob das zu untersuchende Bussystem fahrbar ist ohne Elektrifizierung von Haltestellen. Sollte ein Bussystem fahrbar werden, wenn Haltestellen elektrifiziert werden, nutzt die Simulation einen Optimierungsalgorithmus, um eine geringe Anzahl an Haltestellen zu elektrifizieren und so Fahrbarkeit zu erreichen.

    Empfehlung

    Die Auswahl der richtigen Haltestellen die elektrifiziert werden müssen, um ein fahrbares Szenario zu erstellen, kann sehr komplex sein. Daher wird empfohlen folgendermaßen vorzugehen:

    • Schalten Sie Stationen, die nicht elektrifiziert werden dürfen oder können, z.B. wegen Platzgründen, auf "nicht-elektrifizieren".
    • Schalten Sie Stationen, die definitiv elektrifiziert werden sollen, auf "elektrifiziert" und stellen die Parameter entsprechend ein.
    • Schalten Sie alle anderen Stationen auf "automatisch".

    Somit erreichen Sie optimale Startbedingungen um ein fahrbares Szenario zu erstellen. In weiteren Iterationen können sie durchs wahlweise setzen von Elektrifizierung und Nicht-Elektrifizierung von Stationen, weitere Varianten erstellen.

    Erweiterte Optionen

    Im Expertenmodus lässt sich über die Einstellung simba_options in der Tabelle Scenario das Ladeverhalten bei Zwischenladung beeinflussen. simba_options["min_charging_time"]: Minimale Standzeit um eine Zwischenladung durchzuführen. Wert in Minuten. Bei Standzeiten kleiner als dieser wird das Fahrzeug nicht geladen. Der Standardwert ist 0.
    simba_options["buffer_time_opps"]: Die Dauer in Minuten, bis nach einer Ankunft eine Zwischenladung beginnen kann. Bei Standzeiten, die größer sind als die "min_charging_time" wird die verfügbare Ladezeit um diesen Wert reduziert. Der Wert kann z.B. den Vorgang des An- und Abkoppelns des Pantographen oder das Ein- und Ausstecken eines Steckers abbilden.

    Haltestellen werden in WeBus auch als Station bezeichnet und haben folgende Attribute, die auch über den Expertenmodus verändert werden können.

    Attribut Einheit Beschreibung Empfehlung Erforderlich
    name [-] Name der Station Keine Empfehlung Erforderlich
    name_short [-] Kurzname der Station Keine Empfehlung Optional
    geom [-] Geographiche Position der Station im SRID 4326 Format mit Längengrad Breitengrad und Höhe Keine Empfehlung Optional
    is_electrifiable [bool] Ist es möglich die Haltestelle zu elektrifizieren? Dieser Wert wird für den Elektrifizierungsoptimierer benötigt. Keine Empfehlung Erforderlich
    is_electrified [bool] Ist die Haltestelle elektrifiziert? Keine Empfehlung Erforderlich
    voltage_level [HV, HV_MV, MV, MV_LV, LV] Erforderlich, wenn Haltestelle elektrifiziert ist. An welchem Spannungsniveau ist der Netzanschlusspunkt. HV: Hochspannung, MV: Mittelspannung und LV: Niederspannung Keine Empfehlung Optional
    charge_level [depb, oppb] Erforderlich, wenn Haltestelle elektrifiziert ist. Handelt es sich um ein Depot (depb) oder um eine normale Haltestelle (oppb)? Keine Empfehlung Optional
    amount_charging_places [int] Wie viele Ladepunkte besitzt die Haltestelle. Wenn die Station elektrifiziert ist und dieser Wert "null" ist, so wird eine unbegrenzte Anzahl an Ladepunkten angenommen. Keine Empfehlung Optional
    power_per_charger [float] Wie viel Ladeleistung steht pro Ladepunkt maximal zur Verfügung. Erforderlich, wenn Haltestelle elektrifiziert ist. Keine Empfehlung Optional
    power_total [float] Wie viel Ladeleistung steht für die gesamte Haltestelle zur Verfügung? Übersteigt die angefragte Leistung aller Ladesäulen diesen Wert, so werden die Ladesäulen gedrosselt betrieben. Keine Empfehlung Optional
    Kosten

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    Depots

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    Optimierung

    WeBus kann ihr Bussystem optimieren. Zwei Optimierungsmethoden werden standardmäßig angewandt

    Stationsoptimierung

    Sollte Ihr Bussystem mit den ausgewählten Fahrzeugtypen nicht fahrbar sein, so besteht die Möglichkeit das mittels Stationsoptimierung ein fahrbarer Zustand erreicht wird. Nicht fahrbar bedeutet in diesem Kontext: Ein voll geladener Bus kann einen Umlauf nicht bedienen, ohne dass der SoC des Fahrzeugs unter 0 % fällt. Wenn das Fahrzeug diesen Umlauf bedienen könnte, wenn es an Stationen die momentan nicht elektrifiziert sind, zwischenladen würde. So wird die Stationsoptimierung ausgeführt. Hierbei werden nur Stationen untersucht die als elektrifizerbar markiert wurden. Dies geschieht, indem man auf der Seite "Stationen" die Station mit "automatisch" markiert. Die Stationsoptimierung fügt sukzessive Stationen eine Elektrifizierung bei bis ein voll elektrifizierter Zustand erreicht ist. Wenn ein Umlauf selbst bei vollständiger Elektrifizierung nicht fahrbar wird, so werden für diesen Umlauf keine Stationen elektrifiziert. Die Elektrifizierung von Stationen passiert in einer Reihenfolge basierend auf einer Optimierungsheuristik. Stationen, die als besonders effektiv erkannt werden, werden zuerst elektrifiziert, weniger effektive Stationen werden danach elektrifiziert. Sobald Fahrbarkeit erreicht ist, wird die Optimierung abgebrochen. Detaillierte Informationen zur Stationsoptimierung finden sie hier.

    Ergebnisse

    Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zu den Kennzahlen und Grafiken die sie auf der Ergebnis-Seite finden.

    Expertenmodus

    WeBus bietet einen vereinfachten Zugang für die Simulation von zu elektrifizierenden Bussystemen. Hierzu wurde der Funktionsumfang der Weboberfläche auf die wichtigsten Aspekte reduziert. Sollten Sie spezielle Anforderungen an beispielsweise technische Eigenschaften der Fahrzeuge haben, so lassen sich diese in einem Expertenmodus bearbeiten. Hierzu sind folgende drei Schritte notwendig:

    1. Exportieren Sie ihr Szenario, welches Sie anpassen möchten
    2. Passen Sie die Eigenschaften der verschiedenen Komponenten in der exportierten .json Datei an
    3. Importieren Sie die angepasste Datei. Sie können diese nun simulieren.